Tafelklavier Schmahl

Clavier am Main

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Bild_Schloss Homburg

KONZERTE AUF SCHLOSS HOMBURG
ERLESENE KAMMERKONZERTE IN SCHÖNER UMGEBUNG

Im Homburger Schloss, einem Fachwerkbau des 16. Jahrhunderts, begegnet man im Festsaal mit einer prächtigen Stuckdecke aus dem 17. Jahrhundert den Klängen längst vergangener Zeiten.
Sorgfältig restaurierte Instrumente des 17. und 18. Jahrhunderts erklingen in den Konzerten und werden in den musealen Räumen bewahrt. Die Konzertpausen bieten Gelegenheit, diese zu betrachten und bei einem Glas Wein die Aussicht ins Maintal und auf den benachbarten Weinberg Kallmuth zu genießen.
Bild_Schloss Homburg Unsere Veranstaltungen finden in freundlicher Zusammenarbeit und mit Unterstützung des „BEZIRK UNTERFRANKEN“ statt.



UNSERE NÄCHSTEN KONZERTE IM JAHR 2021:

Bild_Schloss Homburg Samstag, 25. September 2021, 17.00 Uhr
Sonntag, 26. September 2021, 17.00 Uhr
Samstag, 2. Oktober 2021, 17.00 Uhr
Sonntag, 3. Oktober 2021, 17.00 Uhr
jeweils Schloss Homburg am Main

jeweils mit gleichem Programm


„Das Mainstockheimer Clavierbuch“

Erstmalige Vorstellung eines bedeutenden Manuskrips
mit Clavierwerken süd- und mitteldeutscher Komponisten um 1700
und literarischen Zeugnissen des 18. Jahrhunderts

Werke von Johann Pachelbel, Johann Krieger u.a.

gespielt von Michael Günther
auf einem originalen Cembalo des Jahres 1665

Ein bedeutendes, bisher unbekanntes Manuskript mit deutscher Claviermusik um 1700 gelangte kürzlich in die Sammlung in Schloss Homburg am Main. Bisher hat seine Erforschung ergeben, dass es sich um Abschriften von neun attraktiven Kompositionen handelt, die bis auf zwei bisher unbekannt sind. Zwei Werke sind mit Johann Pachelbel (*1653; †1706), eines mit Johann Krieger (*1652; †1735) bezeichnet.
Das Sammelmanuskript trägt einen Besitzervermerk aus dem unterfränkischen Mainstockheim, der zeigt, dass es durch den Komponisten, Kantor und Schulmeister Johann Heinrich Zang (*1733; †1811) dorthin gelangte. Der im thüringischen Zella geborene Zang war in den Jahren 1748/49 bei keinem geringeren als Johann Sebastian Bach Privat-Schüler in Leipzig. Hier dürfte er die Werke im Unterricht studiert haben. Die Clavierwerke führen in die Musikwelt Bachs und seiner Thüringer Verwandten, die Pachelbel in seiner Eisenacher und Erfurter Zeit begegnet waren und ihn als Organisten und Komponisten mit hoher Wertschätzung bedachten.
Im Jahr 1752 begann Zang seinen fast fünfzig Jahre währenden Dienst in dem wohlhabenden Weindorf Mainstockheim bei Kitzingen. Als Kantor und Schulmeister bereicherte er das Musikleben nicht nur durch die Komposition zahlreichen Kirchenkantaten. Das Buch wurde hier durch die Eintragungen von Gedichten, Opern- und Singspieltexten und anderen Aufzeichnungen bis etwa 1815 fortgeführt, die von einem reichen, aufgeschlossenen Leben zeugen, zu dem auch Aufführungen heiterer "Operetten" gehörten. So ist das Buch sowohl für die Musikgeschichte wie auch für die Landesgeschichte eine bedeutende Quelle.
Neben den Clavierwerken wird das Vortragen einiger Gedichte und Briefentwürfe aus dem Büchlein einen authentischen Blick auf die Menschen jener Zeit in einem fränkischen Dorf ermöglichen, und ihr Leben und die Themen, die sie bewegten, widerspiegeln.

Bild_Schloss Homburg
























Die 1730 von dem Schweinfurter Orgelmacher Johann Rudolf Voit für die Pfarrkirche St. Jakobus in Mainstockheim gefertigte Orgel war neben der Schule der "Arbeitsplatz" von Johann Heinrich Zang.




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97855 Triefenstein
Tel.: +49 (0) 93 95 / 99 78 11
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